Am 11. und 19. Februar 2026 fanden die beiden abschließenden Öffentlichkeitsveranstaltung zur Kommunalen Wärmeplanung im Barkauer Land (+ Pohnsdorf) statt. Insgesamt nahmen rund 85 Bürger*innen sowie Gemeindevertreter*innen teil und zeigten großes Interesse an den Ergebnissen und den nächsten Schritten auf dem Weg zu einer zukunftsfähigen und treibhausgasneutralen Wärmeversorgung in ihrer Region. Im Rahmen der Veranstaltungen stellte das mit der Durchführung der Wärmeplanung beauftragte Fachplanungsbüro GP Joule sowohl einen Rückblick auf die Bestands- und Potenzialanalyse als auch das entwickelte Zielszenario vor, um eine treibhausgasneutrale Wärmeversorgung für das gesamte Barkauer Land (+) bis zum Jahr 2040 zu erreichen. Zudem wurden einige Maßnahmen der Umsetzungsstrategie präsentiert, mit denen die Gemeinden das Ziel erreichen können. Dazu zählen unter anderem die Etablierung von Informationsveranstaltungen für Bürger*innen, Sanierung kommunaler Gebäude und die Teilhabe an der Energiegenossenschaft Barkauer Land.
Das zentrale Ergebnis der Wärmeplanung ist: Fast das gesamte Barkauer Land (+) ist als dezentrales Wärmeversorgungsgebiet ausgewiesen (in der Karte violett dargestellt). Der Ortskern der Gemeinde Honigsee ist aufgrund des bestehenden Wärmenetzes als Wärmenetzverdichtungsgebiet vorgesehen (in der Kate rot dargestellt). Damit wird deutlich, dass insbesondere individuelle, gebäudebezogene (dezentrale) Wärmeversorgungsoptionen künftig eine wichtige Rolle spielen werden.
Im Anschluss informierte die Klimaschutzagentur im Kreis Plön GmbH über die Möglichkeiten der privaten Gebäudebesitzer*innen für die eigene Wärmewende. Die Themen waren die derzeitig noch geltenden gesetzlichen Rahmenbedingungen des Gebäudeenergiegesetzes, verschiedene dezentrale Heizsysteme, Fördermöglichkeiten sowie deren Beantragung beim Heizungstausch und bei der Umsetzung begleitende Einzelmaßnahmen am Gebäude. Die währenddessen und anschließend stattfindenden Diskussionen waren konstruktiv, interessiert und geprägt von einem sehr offenen Austausch.
Wie geht es nun weiter? Der finale Wärmeplan wird in allen zwölf beteiligten Gemeinden beraten und dann beschlossen werden müssen. Mit diesem formalen Schritt wird die strategische Grundlage geschaffen, um weitere Maßnahmen anzugehen und die treibhausgasneutrale Wärmeversorgung bis 2040 schrittweise umsetzen zu können.