Boksee

Die Gemeinde Boksee hat 461 Einwohner*innen (Stand: 31.12.2024, Statistikamt Nord) und gehört zum Amt Preetz-Land. Sie erstreckt sich über eine Fläche von 552 Hektar. Sie ist seit Oktober 2025 Gesellschafter der Klimaschutzagentur im Kreis Plön GmbH.

Aktivitäten in Boksee

Am 11. und 19. Februar 2026 fanden die beiden abschließenden Öffentlichkeits­veranstaltung zur Kommunalen Wärmeplanung im Barkauer Land (+ Pohnsdorf) statt. Insgesamt nahmen rund 85 Bürger*innen sowie Gemeinde­vertreter*innen teil und zeigten großes Interesse an den Ergebnissen und den nächsten Schritten auf dem Weg zu einer zukunftsfähigen und treibhausgas­neutralen Wärme­versorgung in ihrer Region. Im Rahmen der Veranstaltungen stellte das mit der Durchführung der Wärmeplanung beauftragte Fachplanungs­büro GP Joule sowohl einen Rückblick auf die Bestands- und Potenzialanalyse als auch das entwickelte Zielszenario vor, um eine treibhausgas­neutrale Wärme­versorgung für das gesamte Barkauer Land (+) bis zum Jahr 2040 zu erreichen. Zudem wurden einige Maßnahmen der Umsetzungs­strategie präsentiert, mit denen die Gemeinden das Ziel erreichen können. Dazu zählen unter anderem die Etablierung von Informations­veranstaltungen für Bürger*innen, Sanierung kommunaler Gebäude und die Teilhabe an der Energie­genossenschaft Barkauer Land.

Das zentrale Ergebnis der Wärmeplanung ist: Fast das gesamte Barkauer Land (+) ist als dezentrales Wärme­versorgungs­gebiet ausgewiesen (in der Karte violett dargestellt). Der Ortskern der Gemeinde Honigsee ist aufgrund des bestehenden Wärmenetzes als Wärmenetz­verdichtungs­gebiet vorgesehen (in der Kate rot dargestellt). Damit wird deutlich, dass insbesondere individuelle, gebäude­bezogene (dezentrale) Wärme­versorgungs­optionen künftig eine wichtige Rolle spielen werden.

Im Anschluss informierte die Klimaschutz­agentur im Kreis Plön GmbH über die Möglichkeiten der privaten Gebäude­besitzer*innen für die eigene Wärmewende. Die Themen waren die derzeitig noch geltenden gesetzlichen Rahmen­bedingungen des Gebäude­energie­gesetzes, verschiedene dezentrale Heizsysteme, Förder­möglichkeiten sowie deren Beantragung beim Heizungs­tausch und bei der Umsetzung begleitende Einzel­maßnahmen am Gebäude. Die währenddessen und anschließend stattfindenden Diskussionen waren konstruktiv, interessiert und geprägt von einem sehr offenen Austausch.

Wie geht es nun weiter? Der finale Wärmeplan wird in allen zwölf beteiligten Gemeinden beraten und dann beschlossen werden müssen. Mit diesem formalen Schritt wird die strategische Grundlage geschaffen, um weitere Maßnahmen anzugehen und die treib­haus­gas­neutrale Wärme­versorgung bis 2040 schrittweise umsetzen zu können.